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Talking about the future of learning so it becomes the present

 

Es ist mir ein Bedürfnis,

​...über den Tellerrand zu schauen
...Unangenehmes anzusprechen und anzugehen
...mit Freude den Status Quo zu hinterfragen
...mich ausserhalb der Komfortzone zu bewegen
...Dinge auf den Punkt zu bringen

Es ist meine Leidenschaft,

...Digitalisierung, deren Folgeerscheinungen und die einhergehende konstante Veränderung unserer Gesellschaft zu initiieren und zu begleiten
...Boxen aufzulösen und mein Wissen Themenübergreifend zu vernetzen
...in bestehenden Systemen Muster zu brechen und diese somit dahingehend zu "stören", sodass Veränderungsprozesse möglich werden
...kollaborativ neuen Ideen Raum zu geben und zu lassen
...Co-kreative Gestaltungsprozesse zum Erblühen zu bringen

Nachdem ich im Anschluss an meine Primarlehrer Ausbildung vier Jahre "klassisch" unterrichtete, wagte ich den Quereinstieg in die Privatwirtschaft als Innovationsmanager. Das Wissen, welches ich in dieser Zeit über die digitale Transformation, New Learning, New Work und Innovation lernte, implementiere ich nun in meine Lehrerpraxis. Seither ist es meine grosse Leidenschaft, die Bildungslandschaft umzugestalten: Traditionelle Muster brechen und neue, menschenzentrierte Formen finden, sodass sich die individuellen Potenziale entfalten können ohne dabei zu lernen, dass man etwas muss, es aber nicht kann.

Doch was hat digitale Transformation mit Schule und vor allem Kindern zu tun? 

 

Wir befinden uns aktuell inmitten einer exponentiellen technologischen Entwicklung: Denken wir nur an die Erfindung des iPhones im Jahr 2007 und alle darauf aufbauenden Innovationen. Von nun an kommen noch viel öfters, schneller und vorallem einschneidendere Fortschritte auf uns zu, die das Potenzial haben, ganze Geschäftsmodelle innert kürzester Zeit aufzulösen. Selbstfahrenden Autos zum Beispiel, verknüpft mit einem Plattformmodell, welches die punktuelle Buchung ermöglicht, machen einen Kauf obsolet.

Jan Böhmermann meint dazu: "Autohäuser sind die neuen Videotheken"

Roboter werden also zu Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt: Dachte man bis vor Kurzem noch, es gäbe viele Berufe die ausschliesslich dem menschlichen Intellekt vorenthalten sind, weiss man heute, dass Algorithmen bereits akkurater Ausschluss über karzinogene Hautveränderungen geben können als ein jahrelang erfahrener Dermatologe. Man geht davon aus, dass 65% der Kinder, die heute in die Schule kommen, später in Berufen arbeiten werden, die heute noch nicht exsitieren (WEF 2015) und dass 47% aller Berufe die wir heute kennen, durch die Automatisierung der vierten industriellen Revolution überflüssig werden könnten (Oxford University 2013).

Den Kopf in den Sand stecken? Nein! Es gibt Dinge, die nur uns Menschen vorbehalten, und somit kaum automatisierbar sind. Laut Prof. Dr. Gerald Hühter unterscheiden uns folgende Fähigkeiten von Robotern:

  • Intentionalität (Eine Maschine kann nichts wollen, sie führt bloss aus)

  • Co-Kreativität (Maschinen können nicht gemeinsam neue Muster erzeugen)

  • Empathie (Eine Maschine kann sich nicht in einen Menschen einfühlen, sondern lediglich Gefühlslagen statistisch einordnen)

Was bedeutet dies für unsere Schulen? 

Der Future of Work Report des WEF hat bereits 2018 jegliche von der Schule als zentral erachtete (Sach-)Kompetenzen als weniger gefragt beurteilt und demgegenüber Softskills viel höher gewichtet. Wir müssen uns also generell fragen, ob wir den Lernenden noch mit einem Lehrplan begegnen können, dessen Ausarbeitung nicht mehr mit den Veränderungsprozessen mithalten kann.

Aus der Lernforschung wissen wir zudem, dass Lernen immer ein impliziter Prozess ist, welcher nur hoch individuell funktionieren kann. Lernen ist wie Atmen. Wir können es von Geburt an und verlernen dann in der Schulzeit, wie intrinsisches, von innen kommendes Lernen funktioniert. Eben dieses angeborene Explorationsverhalten, welches uns in einer hoch volatilen Welt dienlich ist.

 

Als Konklusion könnte man ableiten, dass Lernen nicht in der Verantwortung einer Lehrperson liegen kann, sondern nur beim Individuum. Kinder müssen selbstbestimmt und selbstorganisert eigene Erfahrungen sammeln und sich vorantasten. Lehrpersonen treten künftig als Coaches auf und begleiten die Kinder hoch individuell, ohne sie dabei zu beurteilen oder von aussen Aufgaben vorzugeben. 

 

Darüber und wie dies konkret aussehen kann, spreche ich mit Freude an Ihrem nächsten Anlass, Event oder Ihrer Lehrerweiterbildung, lasse Sie, sowie die Kinder und Jugendlichen an Ihrer Schule praktisch erleben, was intrinsisches Lernen ist und begleite mit Freude Ihren Schulentwicklungsprozess.​

Kontakt

me@nilslandolt.ch
079 590 86 81 ​

Der Lauf meines Lebens​

Folgende Literatur prägt mein Denken

  • Peter Kruse – Next Practice. Erfolgreiches Management von Instabilität

  • Don Tapscott, Alex Tapscott – Die Blockchain-Revolution

  • General Stanley McChrystal – Team of Teams

  • Felix Frei – Hierarchie, Das Ende eines Erfolgsrezepts

  • Frederic Laloux – Reinventing Organizations

  • Brian J. Robertson – Holacracy

  • Thomas L. Friedman – Thank You for Being Late, Ein optimistisches Handbuch für das Zeitalter der Beschleunigung

  • Nassim Nicholas Taleb – Antifragile, Things That Gain From Disorder 

  • Salman Khan – Die Khan Academy

  • Dr. Christoph Schmitt - Digitalisierung für Nachzügler

  • Christoph Keese - Disrupt Yourself

  • Dr. Claudio Weiss - Lebensqualität Schaffen

  • Brené Brown - The Power Of Vulnerability

  • Brené Brown - Dare to lead

  • Jeremy Rifkin - Die Empathische Zivilisation

  • Otto Scharmer - Theory U

  • Ian Leslie - Curious, the desire to know and why your future depends on it

  • Jesper Juul - Vom Gehorsam zur Verantwortung

  • Jesper Juul - Vier Werte, die Kinder ein Leben lang tragen

  • ...und viele mehr...

Artikel von mir, die in anderen Quellen publiziert wurden

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